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englisch französisch
Karl Diederichs KG
Stahl-, Walz- und Hammerwerk Luckhauser Straße 1-5
42899 Remscheid

Telefon: 02191/593-0
Fax: 0 21 91/593-165
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Deutschland


 Dirostahl Schauplatz für die Autobahnpolizei von Cobra 11

Am vergangenen Wochenende bot sich auf dem Gelände der Firma Dirostahl ein noch nie dagewesenes Schauspiel. Im Presswerk, wo sonst große Schmiedepressen tonnenschweren Stahl bearbeiten, da gastierte das Dreh-Team von Cobra 11. Die von RTL selbst produzierte Action-Serie wird nunmehr seit 6 Jahren mit großem Erfolg gesendet. Vielen dürfte der Slogan "Ihr Revier ist die Autobahn – ihr Tempo ist mörderisch" aus dem Fernsehen bekannt sein. Bereits am frühen Samstagmorgen fand sich das 47 Mann bzw. Frau starke Team in den Hallen unseres Unternehmens ein, um den sogenannten "Set" einzurichten.
Im Mittelpunkt standen dabei die Schmiedepresse und deren Führerstand, die Schauplatz einer Entführung werden sollten. Umrahmt war die Drehkulisse von meterhohen Scheinwerfern, die das sonst eher dunkle Presswerk in einem neuen Licht erstrahlen ließen. Am zweiten Drehtag bekam das Cobra 11-Team Verstärkung durch einen Mitarbeiter der Firma Dirostahl, H. Germrod, der einen Manipulator steuerte, auf dem eine Geisel gefesselt war. Diese soll in der geplanten Szene in einen Herdwagenofen gefahren werden, in dem sonst roher Stahl auf 1200 Grad Schmiedetemperatur aufgeheizt wird.
Bis zu 16 laufende Kameras zeichneten dabei das Szenario auf, um keine Bewegung und kein Detail der gespielten Szene zu verpassen. Weitere Schauplätze auf dem Gelände der Firma Dirostahl waren das Materiallager sowie die Gasse zwischen dem Walzwerk und der Vergüterei, wo sich Verfolgungsszenen abspielten. Die eingesetzte Digital-Technik wurde bereits bei Hollywood-Produktionen wie "Independence Day" und "Godzilla" eingesetzt.
Bemerkenswert ist, daß das ganze Dreh-Wochenende im Endeffekt für nur etwa zehn Minuten tatsächliche Fernsehbilder angesetzt war. Eine Folge dieser Action-Serie kostet rund 2 Mio. Euro, von denen allein 250.000 Euro für die aufwendigen Stunts einkalkuliert werden. Tatsächlich zu sehen sein werden die gedrehten Szenen erst nach Schnittarbeiten und Vertonung in ca. 6-9 Monaten, bisher unter dem Arbeitstitel "Falsche Signale".

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