Leben und Denken reflektieren, interpretieren und diskutieren 26.05.2017
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Karl Jaspers und sein Geschichtsverständnis. Vortrag am 31.05.2017 in Jülich
1949, nur vier Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg veröffentlicht der Philosoph und Psychiater Karl Jaspers (1883 – 1969) sein Buch „Vom Ursprung und Ziel der Geschichte“. Das heute wieder stark rezipierte Werk verfolgt den Gedanken einer gemeinsamen „Achsenzeit“ der Menschheitsgeschichte.

Jaspers schreibt: „Eine Achse der Weltgeschichte, falls es sie gibt, wäre empirisch als ein Tatbestand zu finden, der als solcher für alle Menschen ... gültig sein kann. Diese Achse wäre (...) für alle Völker ein gemeinsamer Rahmen geschichtlichen Selbstverständnisses. Diese Achse der Weltgeschichte scheint nun rund um 500 vor Christus zu liegen, in dem zwischen 800 und 200 stattfinden geistigen Prozeß. Dort liegt der tiefste Einschnitt der Geschichte. Es entstand der Mensch, mit dem wir bis heute leben. Diese Zeit sei in Kürze ´Achsenzeit` genannt.“

So ist mit der Achsenzeit „etwas gegeben“, das die gesamte Menschheit verbindet und eben nicht nur einer hervorgehobenen Kultur zu eigen ist.

Im Rahmen des Vortrages werden die Begründung, Reichweite und Begrenzung dieses geschichts-
philosophischen Entwurfs vorgestellt.  
Ort:  Peter-Beier-Haus
         Aachener Straße 13 a,
Zeit: 18.00 Uhr – 20.15 Uhr
Gebühr:  5,00 €
Anmeldung: EEB, Tel. 02461 9966-0 oder  eeb@kkrjuelich.de

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