Leben und Denken reflektieren, interpretieren und diskutieren 26.05.2017
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Wie schreibt man Geschichte? Seminar in Jülich am 01.06.2017, 08.06.2017, 21.06.2017
Sozialgeschichte, Kulturgeschichte, Geschichte des Mittelealters, politische Geschichte, „Bielefelder Schule“, Wirtschaftsgeschichte, „Annales-Schule“, Geschichte der politischen Ideen der Neuzeit, Universalgeschichte, Alte Geschichte – alle diese Disziplinen  und Zu-schreibungen vereint bei allen inhaltlichen und methodischen Unterschiede ein Ziel: zu beschreiben, wie es in der Vergangenheit war. Aber wie machen Historiker dies? Was sind die Grundlagen ihrer Tätigkeiten? Auf welche Quellengruppen können Historiker zurückgreifen? Und wie entsteht daraus Geschichtsschreibung?
In diesem dreiteiligen Seminar werden diese Fragen auf der Grundlage der folgenden Texte diskutiert werden:
1) Ahasver von Brandt: Werkzeug des Historikers; Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 101983, S 48-64.
Dieses Buch dient bis heute an deutschen Universitäten als wichtige Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften. Der Textauszug befasst sich gründlich mit dem, was als Quelle gelten kann.  
2) Reinhart Koselleck: Archivalien – Quellen – Geschichten, in: Ders.: Vom Sinn und Unsinn der Geschichte; Berlin 2010, S. 68-79.
In diesem Aufsatz führt der Autor die Schwierigkei-ten, Begrenzungen, aber auch die Möglichkeiten historischen Arbeitens angesichts der in Archiven lagernden Materialien aus.
3) Tamim Ansary: Die unbekannte Mitte der Welt. Globalgeschichte aus islamischer Sicht; Frankfurt a.M. 2010, S.11-21.
Durch einen Perspektivenwechsel und für die meisten europäischen Leser vielleicht ungewohnt, wird hier die Globalgeschichte von einem überwiegend nicht europäisch geprägten Blick geschrieben. Der Textauszug enthält die Begründung des Autors, warum er diesen Zugang zur Geschichtsschreibung gewählt hat.       

Ort: Seminarraum im Peter-Beier-Haus
       Aachener Straße 13
       52428 Jülich
Gebühr: 17 € (incl. Kopien)
      © Sinn auf Rädern/BelKom